Das Lasagne Experiment.

IMG_0264Neulich probierte Ich von einem namenhaften Spagetti-Fertiggerichte-Hersteller angebotene Produkt aus. 

IMG_0235Lasagne: Oft gegessen oder Fertigprodukt erhitzt, aber noch nie selbst hergestellt. 

Für mich dabei ungewohnt, genau nach Anweisung vorzugehen, da ich im Kochen eher spontan und nach Bauchgefühl arbeite. weshalb es mir auch immer wieder schwer fällt Rezepte genau aufzuschreiben.

Gesagt getan und getreu der auf der Verpackung angegebenen Anweisung mischte ich die diversen Pülverchen und Tütchen zusammen mit weiteren Zutaten und bereitete es gemäß der Anleitung zu.

Das Ergebnis war wie auf der Verpackung versprochen eine Lasagne. Geschmacklich gut, vergleichbar mit den Lasagne aus der TK Abteilung.

Die Idee war geboren, mal was neues auszuprobieren und die Lasagne selbst herzustellen.

Ich entschied mich für die Klassische Variante mit einer Art Bolognese und Béchamel Soße. Im Grunde hatte ich alles da, nur Lasagne Platten (ohne Vorkochen) brachte ich mir aus dem Supermarkt mit. Man könnte sich auch die Arbeit machen und einen Frischteig herstellen (Wasser, Hartweizengrieß, Press Salz, ggf etwas Olivenöl), und mit der Nudelmaschine auswalzen. Aber mittlerweile haben sich die „Fertigplatten“ im Haushaltsbereich gut etabliert.

Die Zutaten (Mengenangaben sind relativ): 

Die Bolognese

  • Rinderhackfleisch (hatte ich noch im TK)
  • allerlei Gemüse (was halt weg muss, oder was man halt grad da hat, in diesem Fall Möhren, Frühlingszwiebeln, Knoblauch)
  • Passierte Tomaten (Tomatenmark, Dosentomaten, oder gar frische tun es hier auch, übrigens auch eine Möglichkeit die etwas älteren angedellten Tomaten zu verarbeiten)
  • Gewürz: Kümmel Pfeffer Salz, im Mörser fein zerrieben

Die Bechamel

  • Milch (na gut ich hab Sahne genommen)
  • Mehl
  • Butter
  • Gewürz: Pfeffer, Salz, Muskatnuss.

Irgendwas hab ich bestimmt vergessen zu erwähnen 

Sonstiges

  • Lasagne Platten
  • geriebener Gouda (geht auch anderer, zB. Cheddar)

Vorgehensweise

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Bolognese

  • Das Gemüse Putzen und klein schneiden, (wer mit dem Küchenmesser nicht geschickt ist, kann es auch kurz durch die Küchenmaschine jagen oder mit dem mixer zerkleinern.)
  • Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin gut andünsten
  • anschließend das Hackfleisch hinzugeben und alles unter gelegentlichen Rühren weiter braten
  • kurz vor dem anbrennen mit passierten Tomaten und etwas Wasser ablöschen
  • Würzen und anschließend einige Zeit köcheln lassen.

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Ich nehme dazu einen Schnellkochtopf, der Vorteil man lässt ihn kurz aufkochen (bis das Ventil schließt) und stellt den Herd dann ab, den Rest erledigt der Topf dank der Restwärme alleine und man kann sich der andere Komponente widmen


Bechamel

Ob die Soße jetzt wirklich den Namen verdient weis ich nicht,
die Zubereitung ist jedenfalls recht simpel

  • Butter zerlassen
  • Löffel Mehl rein
  • rühren, rühren, rühren
  • anschliessen mit der Milch ablöschen, aufkochen lassen (ggf mit etwas Wasser strecken) und
    mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen

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Schichten und Backen

  • Backform leicht einfetten
  • eine Schicht Bechamel eingeben
  • mit den Platte belegen
  • eine Schicht Bolognese einfüllen
  • und so weiter
  • als letztes eine reichliche Schicht Béchamel
  • das ganze mit Käse bestreuen und ab in den Ofen
  • Ich habe das ganze bei 200°C ca. 15 mit backen lassen, den Ofen ausgeschaltet und die Lasagne im Ofen weiter ziehen lassen. Nach ca. Zwei Stunden nochmal erwärmt und serviert.

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