Tag-Archiv | Türchen im Advent

15. Türchen im Advent

Im letzten dreiviertel Jahr habe ich viele Blogs gelesen und mir angeschaut. Nicht überall schafft man es auch regelmässig zu lesen, aber im 15. Türchen im Advent möchte ich euch einen der Blogs vorstellen, welchen ich selbst oft ganz gespannt verfolge.

Über mich und meinen Blog: Ich bin Anna, 38 Jahre alt und wollte eigentlich nie Kinder haben. Nun habe ich gleich drei davon (die Motte *01/2012 und die Zwillinge Minimotte und Floh *07/2015) und blogge über all die stressigen, chaotischen und schönen Momente unseres Alltags auf familiemotte.de

 

Unser Weihnachtsgefühl: Weihnachten mit Kindern hat diesen besonderen Zauber…

Weihnachten steht vor der Tür. Bevor ich Kinder hatte mochte ich Weihnachten zwar, letztlich war es mir aber nicht so wichtig. Mit Kindern jedoch hat das Weihnachtsfest einen ganz besonderen Zauber. Dieses Jahr werden zum ersten Mal drei Kinder vor unserem Tannenbaum sitzen – wobei, die Zwillinge werden wohl eher noch liegen ☺

Erst mit Kindern offenbart sich das ganze Potenzial dieses Fests. Die leuchtenden Kinderaugen, die Begeisterung der Vorweihnachtszeit, die vielen Fragen. Und auch ich entdecke Weihnachten wieder neu. Erinnere mich plötzlich an das Gefühl, dass ich als Kind an Weihnachten hatte. Diese ungeduldige Vorfreude, die Spannung kurz bevor das Christkind kam, das unendliche Warten bis das Glöckchen klingelt und wir endlich, endlich das Weihnachtszimmer betreten dürften.

Seit ich Kinder habe, möchte ich diese Gefühle unbedingt transportieren. Möchte, dass auch meine Kinder dieses Fest als etwas Aufregendes, etwas ganz Besonderes erleben und in Erinnerung behalten.

Schon jetzt ist meine Motte ganz aufgeregt, fragt, wann wir die Wohnung schmücken und den Adventskranz aufstellen. Wann wir den Tannenbaum besorgen und ob wir wieder den kleinen Hof-Weihnachtsmarkt besuchen. Das alles sind feste Rituale, die für uns unbedingt zur Vorweihnachtszeit dazugehören.

Sie ist fasziniert von den vielen Lichtern überall, liebt den Plätzchenduft und der erste Gang morgens nach dem Aufstehen gilt natürlich aufgeregt den Päckchen am Adventskalender. Ab Mitte November singt sie fleißig Weihnachtslieder und die Vorfreude auf die Geschenke, die vielen Naschereien und den Weihnachtsmann ist ihr mit jedem Tag mehr anzumerken.

Den Tannenbaum suchen wir selbst im nahegelegenen Forst aus. Zusammen mit unseren Freunden und deren Kindern. Wenn jeder von uns seinen perfekten Baum gefunden hat, dann gibt´s für alle warmen Punsch und eine leckere Bratwurst.

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Da wir unser Wohnzimmer nicht wirklich abschließen können, weil uns dann nicht genug Raum bleibt, darf die Motte den Tannenbaum am Tag vor Heiligabend mit uns zusammen schmücken. Sie weiß immer sehr genau, wo welche Kugel hin soll. Wir legen dann Weihnachtsmusik auf und tanzen dazu. Und das liebt sie sehr. Früher mochte ich Kerzen im Baum am liebsten. Seit wir kleine Kinder haben ist mir das allerdings zu gefährlich, deshalb haben wir jetzt Lichterketten, die aber ein wirklich schönes Licht machen. Der Weihnachtsmann kommt dann nachts und legt die Geschenke unter den Baum. Hier im Norden ist der Weihnachtsmann populärer als das Christkind. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Letztlich ist es aber egal an wen die Kinder glauben, oder? Es geht um diese Symbolfigur, die stellvertretend für dieses wunderschöne Fest steht.

Am Heiligabend selbst feiern wir nur im kleinen Kreis. Nur wir fünf und Oma und Opa. Die kommen immer zu uns, jeder bringt etwas zu Essen mit und wir singen Weihnachtslieder und quatschen. Meist gibt es Kartoffelsalat, Würstchen, kleine Frikadellen und einen schnellen Nachtisch. Eben alles was am Tag selbst nicht viel Arbeit macht.

Da wir nicht gläubig sind gehen wir nicht in die Kirche. Sollten unsere Kinder aber – sobald sie alt genug sind- fragen warum wir eigentlich Weihnachten feiern, werden wir ihnen natürlich von der Weihnachtsgeschichte erzählen.

Die Bescherung findet bei uns in zwei Teilen statt. Einige Päckchen dürfen vor dem Essen ausgepackt werden. Den Rest heben wir uns für danach auf. So müssen die Kinder nicht ewig warten. Es gibt auch nicht Unmengen an Päckchen. Da wir eine große Familie haben kommen immer jede Menge Geschenke, aber einige halte ich meist für die kommenden Tage zurück. So hat die Motte Zeit alle Geschenke ausgiebig zu bespielen und hat auch am nächsten und übernächsten Tag noch etwas zum Auspacken.

Für uns bedeutet Weihnachten: ruhige Tage mit der Familie zu verbringen. Die festliche Stimmung zu genießen. Zeit zu haben für meinen Mann und meine Kinder. Leuchtende Kinderaugen und Nachmittage, die mit neuem Spielzeug oder einem Weihnachtsfilm, Plätzchen und Kakao  vertrödelt werden. Bei uns gibt es keinen Terminstress. Kein Gehetze von Familie zu Familie. Unsere Familien sind Gott sei Dank alle sehr entspannt. Alles kann, nichts muss. Hat man also keine Lust auf einen Besuch ist das in Ordnung.

Ich mag genau das: diese Stille zwischen den Tagen. Den Leerlauf. Einfach mal nichts tun. Abschalten. Dinge tun, die sonst im Alltag untergehen. Zusammen kochen, spielen, einen Tag im Schlafanzug vertrödeln.

Und sollte es nicht genau so sein? Ein paar Tage Ruhe bevor der Trubel und der Alltag uns ab Januar wieder hat?

In diesem Sinne: ich wünsche Euch eine besinnliche, stressfreie und wunderschöne Weihnachtszeit!  Ach ja: und rutscht gut ins neue Jahr, denn dann liegen 365 neue Tage vor Euch und Euren Kindern, die darauf warten mit Abenteuern gefüllt zu werden.

14. Türchen im Advent

Auf das 14. Türchen im Advent freu ich mich schon sehr lang.
Ich habe euch ja bereits schon einmal mitgenommen zu unserer Kirche und dem Glockenhub im 9. Türchen im Advent.

Heute folgt eine Aktion wieder rund um die Kirche in der Weihnachtszeit.

„Keine Glocken in der Kirche! Aber dafür ganz viele Sterne!“ 

Ja, so ungefähr stand es bei uns im Kirchenboten und damit wurde dazu aufgerufen, bis zum 12. Dezember 2015 selbst gebastelte Sterne in allen Farben und Formen abgeben zu können.

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Viele Familien folgten diesem Aufruf und nun war unsere Kirche, pünktlich zum 3. Advent und der jährlichen Adventsmusik wunderschön, mit so vielen einzigartigen Sternen, geschmückt.

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Ein Fröbelstern wurde aus Tapetenbahnen gefertigt. Ich find ihn weltklasse, denn darauf wäre ich glaube ich selbst nie gekommen.

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Auch mein „Sternen-Kranz“ hat den Weg in die Kirche gefunden.

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Ich freu mich auf den Heiligabend mit so viel Sternen in der Kirche.

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Das war ein Beitrag mit vielen Fotos und vielen Sternen und ich hoffe es hat euch gefallen!

Kennt jemand auch solche oder ähnliche Aktionen für die Kirche oder andere öffentlichen Gebäude?

Liebe Grüße 
Eure RolliMami

 

 

13. Türchen im Advent

Das 13. Türchen ist heute gleichzeitig der dritte Advent. An diesem gibt es für euch eine wahre Geschichte aus dem Leben von Annett.
Ich kenne Annett selbst sehr lange, da sie meine Schwester als Freundin schon seit der Schulzeit begleitet. Ein Vögelchen zwitscherte mir, dass sie gern schreibt und so hab ich sie direkt als Gastbloggerin zu mir auf den Blog eingeladen.

DAS WUNDER IM STALL

Dritter Sonntag im Advent.
Sich auf den Weg machen.
Einen Weg bereiten, vorbereiten, ebnen,
oder sich bereit machen,
für das, was kommt. 

Ich habe vormittags einen Weg aus bunten Fußspuren gesehen,
vorhin im Taufgedächtnis-Gottesdienst
und Lichter an den Fußspuren.
Ich habe  nachmittags den Weg des Aljoscha mitverfolgt,
der Gott suchen wollte
und ihn fand mitten in der Welt.

Ich habe mich aufgemacht,
mit einem Licht aus der Kirche
mitten zur lebendigen, fröhlichen Adventsfeier nebenan.
Soviel Weg, soviel Licht, soviel wunderbarer Advent an einem Tag. 

Dritter Advent.
Sich auf den Weg machen. 

Nach einem langen Kirchentag
mache ich mich auf den Weg nach Hause.
Nicht ahnend, welches Wunder heute noch geschieht.
Die Familie am Kamin versammelt,
mit Crottendorfer Räucherkerzeln,
sich schwindelerregend drehenden Pyramidchen,
und  Glühwein und Whisky und Pfeife,
Keksen, Konfekt, Geschichten und Witzen.
Gott in der Welt mitten im frohen Advent.

Doch was ist das???
Oh, es geht los. … !!!
Dort hinten bei uns im Stall
steht unsre Kuh Karla in Wehen. …, …,
Schnell noch ein bisschen Stroh, nein, viel Stroh hingetan,
damit das Kälbchen es warm und weich hat,
und Karla auch. , …, …

Kai weiß genau, was jetzt zu tun ist.
Ich stehe nur da und staune und bete und reiche Stroh,
hole Wasser und warte und bange und staune.
Diese Augen, diese Kuhaugen und das Glück und das zärtliche Muhen,
als das kleine Kälbchen da ist,
ergreifen mich mit einer Tiefe,
die ich nicht geahnt habe. 

Frierend und zitternd liegt der kleine Kerl auf einmal in der Welt,
nass und so verletzlich.
Ist er gesund? Wird er es schaffen?
Karla schafft es. Sie weiß, was zu tun ist: Abschlecken, abschlecken, abschlecken. Ihr Kalb muss trocken und warm werden. 

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Wir stehen vor diesem Wunder.
Ich bin tief berührt vom Wunder des Lebens.
Alle Fragen nach dem Sinn des Lebens werden auf einmal nichtig:
Das Leben  ist ein Geschenk Gottes.
Das Leben, so verletzlich, so unsicher, so schnell dem Tod nahe,
so flüchtig und so vergänglich,
ist doch wunderbar und so voll Hoffnung und Kraft. 

Dieses Jahr werde ich die Weihnachtsgeschichte im Stall lesen,
egal, ob jemand mitkommt oder nicht,
egal, ob ich dann nach Silo stinke, oder nicht.
Ich werde die Weihnachtsgeschichte zum „Heiligen Abend“ im Stall lesen. 

Karla und Karl wird das schnuppe sein, (oder vielleicht auch nicht ☺ )
aber ich werde ergriffen an das Wunder denken:
an das Wunder der Geburt von Karl,
an das Wunder des Lebens,
an das Wunder Gottes unvergleichlicher Liebe zu uns Menschen,
die sich in Bethlehem auf den Weg machte.

Zu mir, zu dir, zu uns. 

 

12. Türchen im Advent

Das 12. Türchen im Advent nimmt euch mit auf eine Reise zu den schwedischen Tomte. Astrid Lindgren hat dazu ein wundervolles Buch geschrieben und Maja von kleines Tragbares wird euch von diesem etwas mehr erzählen.

God Jul – Weihnachten mit schwedischem Anklang

„…Die Sterne funkeln am Himmel, der Schnee leuchtet weiß, es ist bitterkalt. In einer solchen Nacht geben die Menschen acht, dass das Feuer im Herd nicht erlischt.“ (aus „Tomte Tummetott“ von A. Lindgren)

Nun haben wir Advent. Für mich eine der schönsten Zeiten im Jahr. Zeitig wird es draußen dunkel, es ist kalt – man zieht sich zurück ins Haus, macht Kerzen an und hat es wohlig warm. Man bastelt und schmückt für Nikolaus und Weihnachten. Man werkelt an Geschenken. Und es ist die Zeit für Geschichten und Märchen. Es ist ja nicht so, dass Geschichten und Märchen keine Rolle spielen im Rest des Jahres, gerade wenn man Kinder hat  – aber in der Vorweihnachtszeit hat das Lesen und Anschauen von besonderen Erzählungen und Filmen geradezu etwas Magisches.

Eines unserer Lieblingsbücher ist Tomte Tummetott von Astrid Lindgren. Sehr gern würde ich schreiben, es begleitet mich seit meiner Kindheit, aber das stimmt nicht. Entdeckt hab ich dieses Buch, als mein großes Mädchen ganz klein war. Ich glaube, es war schon zu ihrem ersten Weihnachtsfest. Oft habe ich es ihr in den folgenden Jahren vorgelesen.

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„Auf dem einsamen, alten Hof schlafen jetzt alle, alle außer einem … Tomte Tummetott.“ (aus „Tomte Tummetott“ von A. Lindgren)

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Bereits seit heidnischen Zeiten gibt es Legenden um schwedischen Tomte. Es sind kleine, starke, sehr alte Wichtel mit einem langen weißen Bart. Jeder Bauernhof ist die Heimat eines Tomte. Er beschützt dort die Bewohner und die Haustiere. Nur des nachts ist er aktiv und wird deshalb nur selten gesehen, so wird gemunkelt. Verärgern darf man den Tomte nicht, denn von seiner Stimmung hängt es ab, ob er Glück oder Unglück bringt. An Weihnachten z.B. stellte man ihm deshalb eine Schale mit Hafergrütze, seinem liebsten Gericht, an einen Ort. Wichtig war dabei der Holzlöffel – Metall geht gar nicht ☺

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Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kam ein moderner Tomte auf – der Jultomte. Er basiert auf einer Zeichung der berühmten schwedischen Künstlerin Jenny Nyström. Dieser Weihnachtswichtel ist fröhlich und großzügig und verteilt Geschenke an die Kinder.

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Schon deshalb ist eine schwedisch geprägte Weihnacht ohne einen Tomte nicht möglich. Und aus diesem Grund habe ich hier eine kleine Anleitung inkl. Schnittmuster Schnitt und Anleitung Tomte für euch, um einen ganz eigenen Tomte als Schutzwichtel fürs eigene Haus oder als liebes Geschenk zu erstellen. Ich hab im übrigen nur Stoffreste für die Wichtel verwendet. Der Körper ist z.B. aus einer alten Jeans.

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Auch sehr hübsch fand ich die Deko-Idee der Weihnachtshäuschen aus dem Buch Skandinavische Nähideen: Dekoprojekte für zu Hause rund ums Jahr von Kajsa Wikman. Als Türbaumler, im Weihnachtsbaum – sie sind immer ein hübscher Hingucker. Auch dies ist zudem eine super Verwertung von Stoffresten und damit ein guter Beitrag zu nachhaltiger Weihnacht ☺

Nun wünsche ich euch allen eine wunderbare und kreative Adventszeit und erholsame sowie gesegnete Weihnachtsfeiertage.

„Winter und Sommer kommen und gehen. Jahr folgt auf Jahr. Solange auf dem alten Hof mitten im Walde Menschen wohnen, so lange geht Tummetott Nacht für Nacht dort auf leisen Sohlen umher und wacht.“ (aus „Tomte Tummetott“ von A. Lindgren)

Herzlichst,

Maja von Kleines Tragbares

11. Türchen im Advent

Im 11. Türchen im Advent möchte ich euch kurze, lustige und auch besinnliche Weihnachtsgedichte mit auf dem Weg geben.
Vielleicht ist es bei den einen oder anderen noch die Tradition, dass am Heiligabend das eine oder andere Gedicht aufgesagt wird oder auch Lieder gesungen werden. Oder ihr sucht noch ein passendes Gedicht für eine schöne Weihnachtskarte, dann lasst euch doch heute einfach ein bisschen inspirieren.

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Weihnachtszeit – in stiller Bedacht
erinnern wir uns, was der Herr uns gebracht. 
Er schenkte uns Freude und zeigte uns Mut, 
gab uns vollkommene Liebe – unser höchstes Gut.

 

Kennt Ihr Rudolph, das Rentier schon?
Mit seiner roten Nase saust er allen davon. 
Er hilft dem Weihnachtsmann bei Nebel, Schnee und Regen, 
damit er auch kann finden jeden. 
Selbst Dich spürt er mit seiner Nase auf, 
kannst Dich wirklich verlassen darauf!

 

Tannenbäume, Kugel, Lichter,
Bratapfelduft und frohe Gesichter.
Freude am Schenken – das Herz wird weit-
ich wünsch` euch eine schöne Weihnachtszeit!

 

Mach es wie der Weihnachtsbär –
der nimmt das Leben nicht so schwer.
Lässt keine Sorgen durch sein Fell,
er liebt die Welt ganz warm und hell.
Und sollte sie mal dunkel sein,
genießt er sie bei Kerzenschein!

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Weihnachtsbäumlein

Das Weihnachtsbäumlein
Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
die grünen Nadeln warn’n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm –
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.

 

Die heilige Nacht

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht! –

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.

Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: “Fürcht’ euch nicht!”

“Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.”

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;

zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. –

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König’ mit ihrem Stern.

Sie knien vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: “Gott in der Höh sei Ehr!”

 

Weihnachtsglocken

Weihnachtsglocken, wieder, wieder
sänftigt und bestürmt ihr mich.
Kommt, o kommt, ihr hohen Lieder,
nehmt mich, überwältigt mich!

Dass ich in die Knie fallen,
dass ich wieder Kind sein kann,
wie als Kind Herr-Jesus lallen
und die Hände fallen kann.

Denn ich fühl’s, die Liebe lebt, lebt,
die mit ihm geboren wurde,
ob sie gleich von Tod zu Tod schwebt,
obgleich er gekreuzigt wurde.

Fühl’s, wie alle Brüder werden,
wenn wir hilflos, Mensch zu Menschen,
stammeln: “Friede sei auf Erden
und ein Wohlgefall’n am Menschen!”

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Quelle: http://www.weihnachten-und-sprueche.de

 

 

 

10. Türchen im Advent

Das 10. Türchen im Advent wurde heute aus Ecuador zu uns gesandt.
Durch die Arbeit habe ich Ramona kennen gelernt. Sie wagte den Schritt, alles hinter sich zu lassen und ganz allein (mit einem Team für Missionare) nach Ecuador zu gehen um dort zu missionieren.

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Ich mag Ramona total gern und freue mich, dass sie nicht nur regelmässig tolle Rundbriefe schreibt, sondern auch einen Blog bananenomass hat, den ihr euch unbedingt mal anschauen solltet.

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Ramona schickte mir für euch ein Rezept:

Ecuadorianisches Heissgetränk für kalte Wintertage

1 Tasse Haferflocken

6 Tassen Wasser

4 Äpfel

3 Zimtrinden

Zucker nach Belieben

Schneide die Äpfel in Würfel und bringe sie mit den Haferflocken, dem Wasser und der Zimtrinde in einem grossen Topf für etwa 20 Minuten zum Kochen. Lasse die Masse etwas abkühlen und gebe sie dann ohne die Zimtrinde mit Zucker nach Belieben in den Mixer. Siebe die Masse nun wieder in den Topf und erwärme das Getränk „Colada de avena“ erneut. Nun lass es dir schmecken.

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9. Türchen im Advent

Heute das 9. Türchen im Advent, dass nimmt euch ein Stück mit zu uns ins Dorf.
Der Heiligabend fängt für mich immer ein Stück dann an, wenn ich mich meist im Bad zu recht mache und die Kirchenglocken schon 1 Stunde vor dem Gottesdienst läuten und zum Gottesdienst einladen.
Dieses schöne Geläut an dem dunklen heiligen Abend, dass war für mich schon als Kind etwas ganz besonderes.

Dieses Jahr wird es dies bei uns im Dorf nicht geben.
Dieses Jahr muss ich ohne das schöne Glockengeläut mich auf den Weg zum Gottesdienst machen.
Dieses Jahr ist wohl irgendwie alles anders…

Denn am 11.112015 um 11 Uhr gab es bei uns ein Glockenhub.

Das heißt, die alten Glocken wurden mit einem Kran aus dem Kirchturm entfernt.
Das war nicht nur für alle beteiligten sondern auch für viele Dorfbewohner eine sehr spannende Sache.
Der Papi, ich, das Mäusekind und mein Patenkind waren auch dabei und haben euch tolle Fotos davon mitgebracht.

Die erste Aufregung ist groß, vor allem bei den ganz kleinen erwartungsvollen Zuschauern welche extra Kindergartenfrei haben, der Kran ist da.
Dann öffnet sich langsam das Loch, wo wirklich die Glocken durch passen sollen???

Die Vorbereitungen laufen, alle anwesenden sind sehr gespannt, was nun gleich passieren wird.

Die größte der drei Glocken passt wirklich durch die Öffnung durch und wird sogar ein letztes Mal angeschlagen. Kurzes Gänsehautfeeling.

Danach kommt Glocke Nummer Zwei und auch sie darf ein letztes Mal erklingen.

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Die größte und die kleinste Glocke sind nun schon auf dem Boden angekommen.

Zum Schluss darf die dritte Glocke uns noch mal läuten und wird langsam auf den Boden gehoben.

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Jetzt sind alle drei Glocken wieder vereint. Bald werden sie an drei verschiedenen Orten in unserem Dorf stehen und jeder darf sie sich genauer anschauen.
Im Moment stehen sie alle zusammen noch auf dem Friedhof und haben auch dort schon viele Besucher angezogen.

Dieses Jahr, haben wir Weihnachten keine Glocken in der Kirche, aber dafür eine andere schöne Aktion und davon erzähl ich euch in einem anderem Kalendertürchen mehr.

Ganz liebe Grüße
Eure RolliMami

PS: Zu Pfingsten 2016 ist eine große Glockenweihe der neuen Kirchturmglocken geplant.

8. Türchen im Advent

Maria von CarpeGusta hat das 8. Türchen heute, für euch, mit einem schönen Rezept für die Weihnachtsbäckerei gefüllt.

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Schneeflocken-Kekse

Zutaten:

500 g Mehl
375 g Butter
200 g Zucker
4 Eigelb
250 g Puderzucker
Saft von einer Zitrone
Zuckerperlen

Schneeflocken

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel geben, anschließend die Butter, den Zucker, und die Eigelbe hinzufügen. Alles mit einem Handrührgerät zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig danach mindestens eine Stunde kühl stellen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Den Teig 0.5 cm dick ausrollen und Plätzchen mit Schneeflockenmotiv ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In den Ofen geben und etwa 8 bis 10 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Puderzucker mit Zitronensaft mischen, bis eine sämige Flüssigkeit entsteht. Danach die Kekse damit bestreichen und jede einzelne Schneeflockenspitze mit einer Zuckerperle verzieren. Mindestens eine Stunde trocknen lassen.

7. Türchen im Advent

Heute im 7. Türchen im Advent hab ich für alle Marzipan-Fans ein unglaublich leckeres Rezept von der Freundin meiner Schwester angefordert.
Ich hab es selbst noch in Planung, die leckere Marzipan herzustellen, aber Annett, die hat davon schon ne ganze Menge gemacht und ich durfte sogar schon kosten. Mega lecker, sag ich euch!

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MARZIPAN

1. 1kg gekochte, durchgedrückte (mehlig kochende) Kartoffeln mit 2.5 kg Zucker aufkochen ( dabei rühren, rühren, rühren… )

2. 700g gemahlene Mandeln und ein Fläschchen Bittermandelaroma unter die vom Herd genommene Masse rühren

3. über Nacht zugedeckt stehen lassen

4. mit Puderzucker portionionsweise kneten, bis es sich so ähnlich wie Hefeteig anfasst, portionieren, formen … und dann das nächste Portiönchen. ( man braucht auf die Menge Rezept ca. 2.5 kg Puderzucker, aber das kann variieren. )

5. „Brote“ mit Feuerhaken karamellisieren, „Kartoffeln“ sofort nach Formen mit Kakao einreiben

6. am Anfang luftig offen lagern, später in halbverschlossene Dosen.

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6. Türchen im Advent

Ich hoffe ihr hattet heute alle saubere Stiefel draussen stehen und der Nikolaus konnte seine Geschenke an euch verteilen.
Auch bei uns auf dem Blog schlich er sich herein und brachte zusammen mit den Mädels von knopfsteinpflaster für das 6. Türchen im Advent einen tollen Gewinn vorbei.

„Leise rieseln die Knöpfe,
sie sorgen für eine bunte Weihnachtszeit,
denn Knopfsteinpflaster schmückt nicht nur Kinderzöpfe,
sondern hält auch schönsten Schmuck für Mamis bereit.“

In diesem Sinne wünschen Euch die Knopfstein-Mädels noch eine wunderbare Weihnachtszeit.

Ihr kennt „knopfsteinpflaster“ noch nicht?
Erfahrt hier mehr: www.knopfsteinpflaster.de
Oder stöbert bei uns im Shop: http://de.dawanda.com/shop/knopfsteinpflaster

Unter allen Kommentaren (hier auf dem Blog oder auf Facebook) und Likes verlosen wir ein Knopfsteinpflaster-Accessoire Eurer Wahl aus unserem Shop

Viel Spaß!