11. Türchen im Advent

Im 11. Türchen im Advent möchte ich euch kurze, lustige und auch besinnliche Weihnachtsgedichte mit auf dem Weg geben.
Vielleicht ist es bei den einen oder anderen noch die Tradition, dass am Heiligabend das eine oder andere Gedicht aufgesagt wird oder auch Lieder gesungen werden. Oder ihr sucht noch ein passendes Gedicht für eine schöne Weihnachtskarte, dann lasst euch doch heute einfach ein bisschen inspirieren.

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Weihnachtszeit – in stiller Bedacht
erinnern wir uns, was der Herr uns gebracht. 
Er schenkte uns Freude und zeigte uns Mut, 
gab uns vollkommene Liebe – unser höchstes Gut.

 

Kennt Ihr Rudolph, das Rentier schon?
Mit seiner roten Nase saust er allen davon. 
Er hilft dem Weihnachtsmann bei Nebel, Schnee und Regen, 
damit er auch kann finden jeden. 
Selbst Dich spürt er mit seiner Nase auf, 
kannst Dich wirklich verlassen darauf!

 

Tannenbäume, Kugel, Lichter,
Bratapfelduft und frohe Gesichter.
Freude am Schenken – das Herz wird weit-
ich wünsch` euch eine schöne Weihnachtszeit!

 

Mach es wie der Weihnachtsbär –
der nimmt das Leben nicht so schwer.
Lässt keine Sorgen durch sein Fell,
er liebt die Welt ganz warm und hell.
Und sollte sie mal dunkel sein,
genießt er sie bei Kerzenschein!

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Weihnachtsbäumlein

Das Weihnachtsbäumlein
Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
die grünen Nadeln warn’n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm –
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.

 

Die heilige Nacht

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht! –

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.

Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: “Fürcht’ euch nicht!”

“Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.”

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;

zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. –

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König’ mit ihrem Stern.

Sie knien vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: “Gott in der Höh sei Ehr!”

 

Weihnachtsglocken

Weihnachtsglocken, wieder, wieder
sänftigt und bestürmt ihr mich.
Kommt, o kommt, ihr hohen Lieder,
nehmt mich, überwältigt mich!

Dass ich in die Knie fallen,
dass ich wieder Kind sein kann,
wie als Kind Herr-Jesus lallen
und die Hände fallen kann.

Denn ich fühl’s, die Liebe lebt, lebt,
die mit ihm geboren wurde,
ob sie gleich von Tod zu Tod schwebt,
obgleich er gekreuzigt wurde.

Fühl’s, wie alle Brüder werden,
wenn wir hilflos, Mensch zu Menschen,
stammeln: “Friede sei auf Erden
und ein Wohlgefall’n am Menschen!”

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Quelle: http://www.weihnachten-und-sprueche.de

 

 

 

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