3. Türchen im Advent

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ein Muss in jeder Weihnachtszeit! Geht es euch ebenfalls so?
Heute im 3. Türchen im Advent, nimmt euch Heike von Emma und Lukas mit auf die Reise zu unserem lieben Aschenbrödel.

Ein Märchentag auf Schloss Moritzburg

wahrscheinlich ist sie den meisten bekannt- Libuše Šafránková, das Aschenbrödel!

Der Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel gehört seit jeher zu unserem Weihnachten. Neben vielen weiteren DEFA Märchen, wie „Das singende klingende Bäumchen“ oder „Der kleine Muck“ gehört das Aschenbrödel zu meinen liebsten Märchen. Sobald ich an den Film denke, summe ich das Lied, welches den Film begleitet.

Viele Szenen des Films wurden auf Schloss Moritzburg gedreht und dort findet, nach zweijähriger Pause, nun wieder die Winterausstellung statt.

Wir selbst wohnen nicht weit von der Moritzburg entfernt und sind in nur knapp über einer Stunde am Ziel. Ein Besuch auf der Moritzburg und der Moritzburger Umgebung ist auch ohne die Ausstellung sehr zu empfehlen.

Doch heute dreht es sich nur um die Ausstellung:

Zunächst ein kurzer Einblick auf die Kosten:

Preise Tageskasse:

  • Eintritt 8,00 Euro
  • Ermäßigter Eintritt* 4,00 Euro
  • 2 Erwachsene + max. 4 Kinder** 16,00 Euro
  • 1 Erwachsener + max. 2 Kinder** 8,00 Euro
  • Gruppentarif (ab 15 Pers.) 6,00 Euro
  • Gruppentarif Schüler 2,50 Euro

Der Preis für unsere Familienkarte hat sich im Vergleich zu 2012 um 2€ erhöht, doch ich finde die Eintrittspreise absolut angemessen. Toll war in diesem Jahr die Möglichkeit eine Fotoerlaubnis zu bezahlen. Dies kostete lediglich einen Euro. Als wir 2012 die Ausstellung besuchten, durfte man nirgends im Schloss fotografieren.

Betritt man das Schloss befindet man sich direkt in einer Märchenwelt, ein kleiner schneebedeckter Baum mit einer Rehskulptur, die die Kleine natürlich direkt streicheln musste, führte uns in einen Raum, dessen Wände einen Wald zeigten. Mittels der Lichter schimmerte es zwischen den Bäumen und im Hintergrund lief leise die Melodie des Märchens. Man konnte sich mit den unterschiedlichsten Kostümen aus dem Märchen verkleiden, jedes Kostüm gab es in je einer Ausführung für Erwachsene und einer für Kinder. Mit diesen stellte man sich hinter Holzkulissen und durfte davon Fotos machen.

DSCN0653

Die Ausstellung verzaubert durch viele nachgestellte Filmszenen, zahlreichen Original- Requisiten und eine große Auswahl an Originalkostümen. Kleine Spielchen für Kinder, wie ein Zauberrad an dem man drehen muss und dann eine Zaubernuss erhält. Diese können die Kinder bei kommenden Ausstellungstafeln durch kleine Löcher stecken wodurch verschiede Bilder aufleuchten. Die bekannten Sprüche aus dem Rätsel des Aschenbrödels ziehen sich durch den Rundgang. Eine Ecke in der die Tauben die Bohnen sortieren, der Saal in dem sich der Prinz und das Aschenbrödel tanzend drehen oder ein kleiner Dachboden, auf dem die Kinder Rosalie entdecken. Von unten können die Kinder durch kleine Löcher gucken und sehen den kleinen Raum in dem das Aschenbrödel seine Schätze versteckt.

Doch ebenso kann man verschiede Filme mit Interviews der Schauspieler oder Karel Svoboda, der für die Musik im Film zuständig war. Auf Tafeln kann man Informationen zu Schauspielern lesen oder Hintergrundinfos zum Film. Alles in Allem eine sehr große Ausstellung mit vielen Eindrücken. Am Ende des Rundgangs befindet man sich in der Küche, die detailgetreu nach dem Film ausgestattet wurde. Hier befindet sich dann auch eine richtige Küche mit kleinen Speisen und Kuchen. Ebenso gibt es einen Souvenirladen, mit Andenken an die Ausstellung. Neu ist eine Schatzkiste für kleine Prinzessinnen. Darin finden kleine Mädchen das Kleid des Aschenbrödels, das Diadem, ein Hörspiel und den Film. Die Kleider sind in Deutschland handgefertigt, was den Preis von 79€ pro Box wohl rechtfertigt.

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Im Anschluss der Ausstellung spazierten wir noch durch den Park rund um das Schloss, durch ein kleines Fenster entdeckten wir noch die Filmszene aus dem Pferdestall in der das Aschenbrödel bei seinem Pferd Nikolaus steht. Dies konnte man allerdings nur durch das Fenster anschauen.

Wir fanden die Ausstellung alle wunderschön und im Vergleich zu 2012 hat sich einiges geändert. Die Ausstellung ist um einiges gewachsen und bietet viel mehr Details und unzählige Filmszenen, die es vor 3 Jahren nicht gab. Als wir wieder zu Hause waren, schauten wir mit den Kindern gemeinsam noch den Film an, den die Kleine bisher noch nie gesehen hatte. Sie war ganz verzaubert und freute sich, wenn sie Dinge aus der Ausstellung wieder erkannte.
Ich kann euch allen also einen Besuch beim Aschenbrödel empfehlen. Dies könnt ihr noch bis zum 28.02.2016.

Viel Spaß bei einem Besuch und beim Träumen vom Prinzen und seinem Aschenbrödel.

Eure Heike

 

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